Ein Grundmodell mit ordentlich Substanz
Innerhalb der Big-FRED-Reihe von BURNHARD positioniert sich der Big FRED Base als Einstieg in die 4-Brenner-Klasse – ohne die Zusatzstationen, die teurere Varianten der Serie mitbringen, dafür aber mit spürbar solider Basis. Beim Auspacken fallen zuerst die Alu-Druckguss-Seitenteile auf, die deutlich massiver wirken als die dünnen Blechkonstruktionen, die bei günstigeren Gasgrills oft für Wackelkontakt an den Scharnieren sorgen. Die Brennkammer aus Edelstahl rundet den robusten ersten Eindruck ab.
Mit einer Grillfläche von 70 × 41,5 cm und einer Herstellerangabe von bis zu 15 Personen Kapazität zielt der Big FRED Base klar auf Familien und größere Grillrunden statt auf den schnellen Feierabend zu zweit. Die vier Edelstahlbrenner mit Piezo-Zündung ließen sich in der Praxis zuverlässig auf Anhieb entzünden, ohne mehrfaches Klicken oder Nachjustieren.
Im Detail: 15 kW auf großer Fläche
In der Praxis überzeugt vor allem die kräftige Gesamtleistung von 15 kW, verteilt auf vier einzeln regelbare Brenner. Beim ersten Aufheizen mit voll aufgedrehten Reglern erreicht die Grillfläche zügig hohe Temperaturen, die für kräftige Röststreifen auf den massiven Gussrosten sorgen. Die Kombination aus Gusseisen oder Edelstahl im Rost speichert die Hitze gut und sorgt dafür, dass auch bei mehreren Fleischwellen hintereinander die Temperatur nicht spürbar einbricht.
Die einzeln regelbaren Brenner erlauben eine klassische Zonenaufteilung: eine Hälfte auf hoher Stufe zum scharfen Anbraten von Steaks, die andere gedrosselt zum schonenden Nachgaren oder Warmhalten. Bei einer Belegung mit mehreren Burgern und Würstchen gleichzeitig – realistisch für die beworbenen 15 Personen – zeigt sich, dass die Fläche zwar großzügig bemessen ist, aber bei voller Auslastung sinnvollerweise in zwei Durchgängen gegrillt werden sollte, damit jedes Stück gleichmäßig Kontakt zum Rost hat.
Wie schlägt sich der Big FRED Base ohne Seitenkocher im Alltag?
Ohne Seitenkocher fehlt die Möglichkeit, Soßen oder Beilagen direkt am Grill in einem Topf warmzuhalten – dafür bleibt der Aufbau kompakter und günstiger als bei der Deluxe-Variante mit Zusatzstation. Im Alltag zeigt sich, dass dieser Verzicht für die meisten klassischen Grillabende mit Fleisch, Gemüse und vorbereiteten Beilagen keine große Einschränkung bedeutet, da vier Hauptbrenner ohnehin ausreichend Fläche für unterschiedliche Temperaturzonen bieten.
Wer regelmäßig Pfannengerichte, Saucen oder asiatische Wok-Küche direkt am Grill zubereiten möchte, sollte allerdings gezielt zur Big FRED Deluxe+ mit Seitenkocher und Heckbrenner greifen. Für alle, die primär klassisch grillen, ist der Verzicht auf diese Extras ein vertretbarer Kompromiss für einen niedrigeren Einstiegspreis.
Aufbau, Mobilität und Reinigung
Der Aufbau erfordert wie bei den meisten Gasgrillwagen dieser Größe etwas Zeit für Gestell, Räder und Seitenteile, verläuft dank der stabilen Alu-Druckguss-Komponenten aber ohne Verzug oder schiefsitzende Verbindungen. Die massiven Seitenteile sorgen zugleich für einen ruhigen Stand, auch wenn kräftiger am Grill hantiert wird.
Die Reinigung der Gussroste erfolgt klassisch mit einer Grillbürste nach dem Abkühlen, die Edelstahl-Brennkammer lässt sich bei Fettrückständen mit einem feuchten Tuch abwischen. Wer den Grill dauerhaft im Freien stehen lässt, sollte auf eine passende Abdeckhaube achten, um die Alu-Druckguss-Oberflächen vor Wettereinflüssen zu schützen.
Für wen geeignet?
Der BURNHARD Big FRED Base eignet sich für alle, die einen leistungsstarken 4-Brenner-Gasgrill mit robuster Verarbeitung für größere Grillrunden suchen, ohne für Rotisserie-Heckbrenner oder Seitenkocher extra zu zahlen. Für Familien und Gartenpartys mit wechselnder Gästezahl bietet er ausreichend Fläche und Leistung. Einen Überblick über weitere Modelle liefert die Kategorie Gasgrills im Vergleich, und wer sich noch unsicher ist, welche Leistungsklasse zur eigenen Grillrunde passt, findet über den Grill-Finder eine schnelle Einschätzung.
Alle Top-Modelle der Klasse stehen im Gasgrills-Ranking.


