Ein Möbelstück, zwei Funktionen
Bei den meisten Camping-Ausflügen wandern Tisch und Grill getrennt ins Gepäck – zwei sperrige Gegenstände, die beide Platz im Kofferraum beanspruchen. Der GERBERDING 2in1 Campingtisch löst dieses Platzproblem, indem er beide Funktionen in einem Gestell vereint. Der stabile Aluminiumrahmen dient wahlweise als klassischer Klapptisch oder, mit integriertem Grilleinsatz, als kompakter Holzkohlegrill.
Ausgepackt wirkt das Gestell erfreulich stabil für ein Faltmöbel dieser Preisklasse. Der Aluminiumrahmen fühlt sich deutlich hochwertiger an als die dünnen Stahlrohr-Konstruktionen mancher Billig-Klapptische, und die hitzebeständige Grillfläche lässt sich ohne Werkzeug einsetzen. Praktisch: Die mitgelieferte Tragetasche macht aus dem Gesamtpaket ein einziges, gut zu transportierendes Bündel.
Im Detail: Vom Tisch zum Grill in wenigen Handgriffen
In der Praxis zeigt sich der Umbau vom Tisch zum Grill als unkompliziert, wenn auch nicht ganz so schnell wie das Aufklappen eines fertigen Klappgrills. Der hitzebeständige Einsatz wird in den Rahmen eingelegt, Holzkohle eingefüllt, angezündet – nach rund 15 bis 20 Minuten ist gleichmäßige Glut erreicht. Bei voller Hitze lassen sich Würstchen in etwa 12 bis 15 Minuten gleichmäßig bräunen, ein Steak von rund 150 g braucht bei guter Glut etwa 3 bis 4 Minuten pro Seite.
Die für 2 bis 3 Personen ausgelegte Grillfläche reicht für ein Paar oder eine kleine Familie mit Kind gut aus. Bei mehr Gästen wird schnell klar, dass entweder mehrere Runden nötig sind oder ein zusätzliches Gerät sinnvoll wäre – die kompakte Bauweise ist bewusst auf kleine Reisegruppen zugeschnitten.
Wie stabil steht der GERBERDING Tisch bei voller Beladung?
Kurz gesagt: erstaunlich gut für ein Faltmöbel. Der Aluminiumrahmen trägt sowohl als Tisch mit Tellern und Getränken als auch im Grillmodus mit Kohle und Grillgut zuverlässig, ohne durchzuhängen oder zu wackeln. Auf unebenem Untergrund wie Waldboden oder Kies lohnt sich dennoch ein prüfender Blick, da schmale Beinstellungen bei Faltmöbeln generell empfindlicher auf Unebenheiten reagieren als breite Standflächen.
Transport und Handhabung im Alltag
Der größte Alltagsvorteil zeigt sich beim Packen: Statt Tisch und Grill getrennt zu verstauen, wandert nur ein gefaltetes Paket in die eigene Tragetasche. Für spontane Ausflüge an See, Berg oder Waldrand spart das spürbar Zeit und Platz im Auto. Nach dem Grillen lässt sich die Grillfläche abnehmen und separat reinigen, während der Tischrahmen selbst kaum Kontakt mit Fett oder Ruß bekommt.
Wer sich noch unsicher ist, welcher Grilltyp für die eigenen Ausflüge am besten passt, findet über den Grill-Finder eine erste Orientierung zwischen Klapp-, Kugel- und Campinggrills.
Wie schlägt sich das 2in1-Konzept im Alltag?
Im Alltag zeigt sich der eigentliche Charme des GERBERDING Campingtischs erst im Vergleich zur klassischen Lösung: zwei separate Gegenstände, die beide eingepackt, getragen und verstaut werden müssen. Da kein separates Grillzubehör nötig ist, reicht neben dem Tisch selbst nur noch Holzkohle und eine Grillzange – Dinge, die ohnehin in fast jeder Campingausrüstung stecken.
Der Aluminiumrahmen bewährt sich in beiden Betriebsarten: als Tisch trägt er Teller und Getränke ohne zu wackeln, im Grillmodus hält er der Hitze und dem Gewicht von Kohle und Grillgut stand. Diese Doppelfunktion bedeutet aber auch, dass der Umbau etwas Zeit kostet – wer nur zehn Minuten grillen will, ist mit einem fertigen Klappgrill schneller startklar. Für einen ganzen Nachmittag am See relativiert sich das schnell, da der Tisch danach als Ess- und Ablagefläche weiterverwendet wird.
Wichtig für die Einschätzung: Ohne Deckel und Thermometer bleibt der Grillmodus ein einfacher, offener Holzkohlegrill ohne Zusatzfunktionen teurerer Standgrills. Für Würstchen, Steaks oder Gemüse für 2 bis 3 Personen reicht das aus, wer indirekt garen möchte, stößt an die Grenzen des Kompaktkonzepts.
Für wen geeignet?
Der GERBERDING 2in1 Campingtisch eignet sich besonders für Paare oder kleine Familien, die bei kurzen Trips möglichst wenig Gepäck mitnehmen möchten und trotzdem nicht auf einen Grill verzichten wollen. Für Zweier- oder Dreier-Runden am See oder in den Bergen ist die Kombination aus Tisch und Grill ein cleveres Platzspar-Konzept. Besonders sinnvoll ist er für Camper mit begrenztem Kofferraum-Volumen sowie für Wanderer, die Tisch und Grill in einem Rucksackzugang mitnehmen wollen.
Wer regelmäßig größere Gruppen bewirtet, findet in der Übersicht aller Holzkohlegrills im Vergleich Modelle mit mehr Grillfläche.
Unsere aktuelle Übersicht der besten Holzkohlegrills findest du hier.


